Presseinformationen

Pressemeldung zum 7. Forum „Und immer wieder zurück ins Leben“, 20.09.2019

Pressemeldung zum Berggottesdienst 14.09.2019

Halt in den schwersten Stunden

Miriam Heucke ist eine der Ehrenamtlichen, die bei den Verwaisten Eltern tätig sind. Sie ist Teil der Akutbegleitung Primi Passi und betreut dort Eltern direkt in den ersten Stunden und Tagen, nachdem sie ihr Kind verloren haben. Im Studio erzählt sie, was für betroffene Familien wichtig ist, mit welchen

Fragen sie konfrontiert wird und wie sie selbst zu den Verwaisten Eltern kam. Heucke ist ausgebildete Trauerbegleiterin, aber musste in ihrem Leben auch schon einen Schicksalsschlag erleben.

Link zur Sendung

Andrea Pauly von der Schwäbischen Zeitung in Ravensburg im Gespräch mit Dr. Norbert Nitsche

Hannah starb mit nur sechs Monaten am plötzlichen Kindstod. Ihr Vater Norbert Nitsche aus Laupheim hat lange darunter gelitten. Erst viele Jahre nach ihrem Tod schaffte er es, sich damit auseinander zu setzen und promovierte mit 55 Jahren zum Thema „Trauernde Eltern“. Seit Jahren begleitet er ehrenamtlich Eltern, die ein Kind verloren haben. Im Gespräch mit Andrea Pauly erzählt er von seinen Gefühlen, er spricht über Trauer und Verlust, aber auch über Hoffnung und Trost. Und er gibt Ratschläge, wie Freunde und Angehörige von Betroffenen helfen können, wenn die Worte fehlen.

Bericht

Pressemeldung zum Tag der offenen Tür am 15.03.2019 Pressemeldung Das Kaleidoskop des Trauerns – eine musikalische Reise Vortragskonzert mit Chris Paul am 21.10.2018

Pressemeldung Herbst-Berg-Seminar am Wilden Kaiser vom 28. bis 30.09.2018

Pressemeldung Das Kaleidoskop des Trauerns – eine musikalische Reise Vortragskonzert mit Chris Paul am 21.10.2018

Pressemeldung Berggottesdienst mit Prälat Lindenberger am 15.09.18

Kirchenradio, Interview mit Freya von Stülpnagel vom 16.07.2018

Pressemeldung Vernissage mit Bildern von Dominique Gartmann, 09.04.2018

Pressemeldung Stiftungsgründung Verwaiste Eltern 05.03.2018

SZ Wochenendausgabe 03.03.2018:  „Kein Tag ohne Luis

Austausch

Erfahrungsberichte

Hier folgen in Kürze Erfahrungsberichte von Betroffenen.

Umgang mit Betroffenen

Trauer ist eine spontane, natürliche und normale Reaktion auf Verlust. Die eigene Trauer mit ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung anzunehmen, fällt vielen sehr schwer.

Trauerwege sind individuell und können sehr unterschiedlich sein.

Wenn das eigene Kind stirbt, ist die normale Reihenfolge, dass Eltern vor ihren Kindern sterben, nicht mehr eingehalten. Dieses Erleben stellt eine außergewöhnliche Belastung dar, bei der verschiedene Symptome im körperlichen, seelischen und geistigen Bereich auftreten können:

  • Hilflosigkeit
  • Chaos und Orientierungslosigkeit
  • Gefühllosigkeit
  • Gefühl, als ob alles nur ein Traum oder unwirklich sei
  • Gesteigerte Reizbarkeit und Überempfindlichkeit
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schreckhaftigkeit, Unruhe

All dies können normale Reaktionen nach dem Tod Ihres Kindes sein.

Erleben Sie die Symptome der Trauer bei sich als unerträglich, holen Sie sich fachliche Unterstützung!

 

Mögliche Hilfen für die erste Zeit könnten sein …

  • Ziehen Sie sich nicht zurück und suchen Sie sich einen vertrauten Menschen, mit dem Sie über Ihren Verlust sprechen können.
    In einer Selbsthilfegruppe Trauernder und in Einzelgesprächen finden Sie Verständnis, Unterstützung und Information.
  • Überfordern Sie sich nicht und nehmen Sie angebotene Hilfe an.
  • Ernähren Sie sich vitamin- und nährstoffreich – auch wenn Sie keinen Appetit verspüren –, um die physische und psychische Erschöpfung auszuhalten und zu überwinden.
  • Bewegen Sie sich an frischer Luft und schlafen Sie ausreichend, um so möglichen Depressionen entgegenzuwirken.
  • Nehmen Sie Medikamente nur in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit Ihrem Arzt.
  • Lassen Sie Schuldgefühle zu und nehmen Sie diese wahr statt sie wegzuschieben.
  • Beschäftigen Sie sich mit Fragen nach Tod, Leben und dem Sinn des Daseins. Oft öffnen sich unerwartet neue spirituelle Wege.
  • Seien Sie gut zu sich – denn auch Ihr Leben ist wichtig!

Langfristige Hilfen könnten sein …

  • Nehmen Sie sich Zeit für wichtige Entscheidungen.
  • Beschreiten Sie Wege und suchen Sie Orte auf, die Sie besonders mit dem/der Verstorbenen verbinden.
    Auch Rituale können helfen, z.B. Kerze anzünden, Gebet, Meditation, Brief zum Geburtstag und/oder Todestag, besondere Gestaltung der Grabstätte, Gabbesuch, Trauerliteratur.
  • Aktivieren Sie Ihre kreativen Fähigkeiten, z.B. Tagebuch, Gedichte, Briefe schreiben; Malen; Singen. Wagen Sie Experimente.
  • Nehmen Sie Kontakt auf mit Freunden, Bekannten und mit Menschen, die dasselbe erlebt haben wie Sie, und pflegen Sie diese Kontakte.
  • Nehmen Sie wahr, dass Sie nicht allein sind.

Film

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Wegbegleiter

Die aktuelle Ausgabe des Wegbegleiters können Sie hier lesen:

Sommer 2019

Wegbegleiter-Archiv:

Weihnachten 2018

Aktuelle Berichte und Informationen von verwaisten Eltern und Geschwistern:

Helga Knirsch berichtet über 25 Jahrfeier in Coburg

Werner Kühnert berichtet über 25 Jahre Selbsthilfegruppe Landshut

Martin Leng berichtet über 10 Jahre Selbsthilfegruppe Plattling-Deggendorf

Martin Leng berichtet über eine Wanderung in der Wildschönau

Magdalena Dotterweich und Sabine Kraus berichten über 25 Jahre SHG Bamberg

Sandra Schwarz berichtet, wie der Suizid des Bruders ihr Leben veränderte

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