Verwaiste Eltern in den Medien

Pressemitteilung des Erzbistums München und Freising vom 8.10.2021: Kardinal Marx: „Wer stirbt, geht nicht einfach weg Kurzbericht über den Gedenkgottesdienst in der St.-Wolfgangs-Kirche

Vortrag vom 8.10.2021 von Astrid Gosch-Hagenkord auf dem „Fachtag Sternenkinder“, Netzwerk für Familien und Fachpersonen: Lebenslinien – Impuls aus der Sicht einer betroffenen Mutter

Instagram-Post vom 30.9.2021: Auch auf der 8. Woche für seelische Gesundheit vom 7. – 15.10.2021 sind die Verwaisten Eltern und trauernden Geschwister mit einigen Veranstaltungen vertreten.

Pressemeldung vom 30.9.2021: Gedenkgottesdienst mit Kardinal Reinhard Marx am 8.10.2021 um 17.30 Uhr in der St.-Wolfgangs-Kirche, München-Haidhausen. Davor ab 15.00 Uhr: Tag der offenen Tür in der Geschäftsstelle mit Finissage der Bilderausstellung. Danach ab 18.30 Uhr: Empfang im Festsaal des Salesianums, St.-Wolfgangs-Platz 11

TV-Feature vom 30.9.2021 von Katharina Pfadenhauer im BR Fernsehen in der Abendschau – der Süden: Hilfe für die dunkelsten StundenWer einen geliebten Menschen verliert, für den bricht die Welt zusammen. Seit 30 Jahren bekommen Betroffene, die einen geliebten Menschen verloren haben, Hilfe beim Münchner Verein „Verwaiste Eltern und Trauernde Geschwister“.

Online-Reportage vom 22.9.2021 auf BR24: Katharina Pfadenhauer berichtet über Verwaiste Eltern – Trost in größter Trauer: Geschwistertrauer, Sternenkinder, Benefizkonzert zum 30-jährigen Jubiläum

Audio-Beitrag vom 21.9.2021 in der BR radioWelt zur Sendung auf Bayern1 und Bayern2: Katharina Pfadenhauer spricht mit Mitarbeiter*innen der Verwaisten Eltern und Betroffenen über aktuelle Themen: Geschwistertrauer, Sternenkinder, Benefizkonzert zum 30-jährigen Jubiläum

Online-Textdokumentation der Süddeutschen Zeitung vom 20.9.2021 mit dem Titel Haidhausen: Benefizkonzert und Festakt

Pressemitteilung vom 10.8.2021 zum Thema Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern im Münchner Gasteig zum 30 Jährigen Jubiläum der Verwaisten Eltern

Radioreportage vom 28.7.2021 im BR2 Notizbuch zum Thema Verwaiste Eltern – 30 Jahre Hilfe für Familien in Trauer (Podcast, ARD-Audiothek, 27 Minuten). Constanze Alvarez hat mit betroffenen Familien gesprochen und eine bewegende Reportage erstellt: „Die Zeit heilt alle Wunden, sagt ein Sprichwort. Aber wenn in einer Familie ein Kind stirbt, durch eine Krankheit oder einen Unfall, dann scheint es manchmal, als ob dieser tiefe Schmerz niemals mehr zu Ende gehen wird. Seit 30 Jahren versucht der Münchner Verein verwaiste Eltern und trauernde Geschwister, den Betroffenen zur Seite zu stehen.“

Online-Textdokumentation vom 8.7.2021 auf BR2 Wissen in der Themenreihe „Trauer bedeutet Wandel“ mit dem Titel: Wenn ein Kind stirbt – was trauernden Eltern helfen kann (Vorarbeit zur Redioreportages vom 28.7.2021

Pressemitteilung vom 20.5.2021 zum Thema: „Münchner Sternenkind Netzwerk“: Das neue Projekt des Vereins Verwaiste Eltern in München nimmt Fahrt auf

Videobeitrag vom 8.5.2021 von der Ökomenischen Gedenkfeier der Gemeinden Trudering und Riem, https://youtu.be/ZS8HHDWMSaw 

Online-Artikel und Podcast vom 30.4.2021 im Münchner Kirchenradio, Sendereihe „Total Sozial“ (DAB+, Webradio, Podcast): Interview von Andrea Lindner mit Antonia Vedder und Susanne Lorenz: „Was bedeutet der Verlust der Schwester oder des Bruders für das weitere Leben?“

 Podcast vom 13.4.2021 „Der Trauer Podcast“ von Katharina und Felix Hoch, Folge 6: Wieder Kraft schöpfen:  „Man muss sich Trauerauszeiten gönnen und sich Gutes tun“

Video-Beitrag vom 2.4.2021 via Medienzentrum Augsburg: „Trauerbegleitung in Zeiten von Corona“ von Sarah Knapp, Hospizgruppe „Albatros“ Augsburg e.V.: Gespräch mit der Trauerbegleiterin Gabriela Becker und der betroffenen Mutter Kathy Maaß

Podcast vom 13.3.2021 „Der Trauer Podcast“ von Katharina und Felix Hoch, Folge 5:Umgang mit anderen Menschen in der Trauer: „Wenn ich Schwangere gesehen habe, habe ich die Straßenseite gewechselt“

Pressemitteilung vom 12.3.2021 zum Thema 30 Jahre Verwaiste Eltern“: Eine Erfolgsgeschichte der Selbsthilfe. Wie Trauerbegleitung zu einer eigenen Profession geworden ist.

Video-Beitrag vom 8.3.2021 in der ZDF-Sendereihe „37 Grad, Geschichten aus dem Leben, Schicksal und Krankheit“, Themenwoche „Plötzlicher Kindstod“: Astrid Gosch-Hagenkord referiert zum ThemaLeben nach dem Verlust eines Kindes

Podcast vom 13.2.2021 „Der Trauer Podcast“ von Katharina und Felix Hoch, Folge 4: Was Trauer mit der Paarbeziehung macht: „Die Trauer hat uns sehr zusammen geschweißt“

Podcast vom 13.1.2021 „Der Trauer Podcast“ von Katharina und Felix Hoch, Folge 3: Die Last der Schuldgefühle: „Schuld und Trauer hängen fest zusammen“

Print-Artikel vom 5.1.2021 im Burghausener Anzeiger und Online-Artikel auf PNP plus: Idas kleine Schwester. Im Frühjahr 2020 hatte der Anzeiger über das Schicksal von Michaela und David berichtet. Der Stern auf dem weichen Kissen in Lottas Bett steht für Ida. Das Sternenkind, das nicht leben konnte, und doch immer Teil der Familie sein wird. Und Lotta ist Idas kleine Schwester.

Podcast vom 13.12.2020 im „Der Trauer Podcast“ von Katharina und Felix Hoch, Folge 2: Wie es war, unsere Tochter noch einmal zu sehen und zu verabschieden: „Wir hatten ein mulmiges Gefühl.“

Statement zum „Papagenoeffekt“ am 5.12.2020 durch Freya von Stülpnagel in einem Suizidartikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Vortrag am 24.11.2020 zu „Primi Passi“ durch Freya von Stülpnagel beim „Bunten Kreis“ im Universitätsklinikum Augsburg

Podcast vom 24.11.2020  im  „Der Trauer Podcast“ von Katharina und Felix Hoch, Folge 1: Wie unsere Tochter gestorben ist und die ersten Tage nach ihrem Tod: „Wir fühlten uns wie gelähmt.“

Online-Artikel und Podcast vom 05.11.2020 im Münchner Kirchenradio, Sendereihe „Total Sozial“ (DAB+, Webradio, Podcast): Interview von Korbinian Bauer mit Petra Meyer: „Sternenkinder unterstützen sich gegenseitig“

Print-/Online-Artikel vom 04.11.2020 im Katholischen Sonntagsblatt, Bozen: Interview mit Freya von Stülpnagel: „Die Stunde Null – Was heißt ein neues Leben? Es ist ein anderes Leben.“

Podcast vom 04.11. 2020 in „Die Dritten – damit nichts verloren geht“: Interview von Sabrina Andorfer mit Freya von Stülpnagel: „In Erinnerung an Benni“ – das Leben nach Bennis Tod … (Teil 2)

Symposium am 24.10.2020 „Der Papageno-Effekt“ in Wien: Mitwirkung von Freya von Stülpnagel als Online-Interviewpartnerin: Diskussion über die neuen „Empfehlungen zur Suizidberichterstattung“

Podcast vom 21.10.2020 in „Die Dritten – damit nichts verloren geht“: Interview von Sabrina Andorfer mit Freya von Stülpnagel: „Die Tragödie vor 22 Jahren – das Leben vor Bennis Tod …“ (Teil 1)

Podcast und Online-Artikel vom 16.10.2020, Münchner Kirchenradio in der Sendereihe „Total Sozial“ (DAB+, Webradio, Podcast): Interview von Korbinian Bauer mit Petra Meyer als betroffener Mutter und Astrid Gosch-Hagenkord von den Verwaisten Eltern: „Sternenkinder“

Pressemitteilung vom 30.9.2020 zum Thema „Wie mit neuen Ansätzen der Tod eines Kindes bewältigt wird“ Verwaiste Eltern bringen die Trauerarbeit kontinuierlich voran

Podcast vom 10.7.2020, Münchner Kirchenradio in den Sendereihe „Total Sozial“: „Begleitung und Beratung“ Interview von Lukas Schöne  mit Gabriele Zandler und Freya von Stülpnagel (Wiederholung der Sendung vom 16.7.2018)

Print-Artikel in Chrismon, das Evangelische Magazin, Ausgabe April 2020, Seite 29ff., Interview mit Freya von Stülpnagel und Golli Marboe: Daran darf die Familie nicht zerbrechen! 

Print-Artikel vom 9.4.2020 im Burghausener Anzeiger und online Artikel auf PNP plus: Idas stille Geburt. Michaela und David wollen nicht, dass über Totgeburten geschwiegen wird – sie erzählen ihre Geschichte.

Print-Artikel vom 29.3.2020 im Magazin „Tassilo“, Seite 59: Zuhören, Aushalten, Dasein – Bericht über das Primi Passi Team Oberland

Audio-Vortrag von Judith Machacek zum Tag der offenen Tür am 13.3.2020: Die Farben meiner Trauer

Print-Artikel vom  12.3.2020 in der Süddeutschen Zeitung und online Artikel: „Trauer in der Familie“ Hinweis auf die Veranstaltung „Tag der offenen Tür am 13.3.2020“

Print-/Online-Artikel vom 10.03.2020 in der Schwäbischen Zeitung: Interview von Dirk Grupe mit Freya von Stülpnagel: „Trauer im Verborgenen“ im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu Suizid

Vortrag am 05.03.2020 von Freya von Stülpnagel im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Diözese Rottenbuch Stuttgart in Wangen: „Suizid – das doppelte Tabu“

Pressemitteilung vom 28.2.2020 zum Tag der offenen Tür am 13.3.2020 mit einem Vortrag von Judith Machacek mit dem Thema „Wie Kunst unsere Trauer sichtbar macht und uns schützen kann“ und Vernissage ihrer Bilder „Die Farben meiner Trauer“

Print-Artikel vom 12.02.2020 in der Donauwörther Zeitung: Interview von Barbara Würmseder mit Freya von Stülpnagel: „Der Tod meines Sohnes bleibt das Trauma meines Lebens“ als Vorläufer zum gleichlautenden Vortrag am 18.2. in der Evangelischen Michaelskirche in Rain am Lech

Online-Artikel vom 25.1.2020, BR24-Nachrichten  zum Thema „Verwaiste Eltern: Trauerbegleitung für Mütter und Väter“, Interview von Katharina Pfadenhauer mit Susanne Lorenz

7. Forum der Verwaiste Eltern, 11.10.2019: Trauma, Trauer, Wachstum: Wortlaut des Vortrages von Dr. David Althaus

Pressemitteilung vom 20.9.2019 zum 7. Forum „Und immer wieder zurück ins Leben“

Pressemitteilung vom 14.9.2019 zum Berggottesdienst

Podcast vom 24.3.2019, Schwäbischen Zeitung, Interview von Andrea Pauly mit Dr. Norbert Nitsche

Hannah starb mit nur sechs Monaten am plötzlichen Kindstod. Ihr Vater Norbert Nitsche aus Laupheim hat lange darunter gelitten. Erst viele Jahre nach ihrem Tod schaffte er es, sich damit auseinander zu setzen und promovierte mit 55 Jahren zum Thema „Trauernde Eltern“. Seit Jahren begleitet er ehrenamtlich Eltern, die ein Kind verloren haben. Im Gespräch mit Andrea Pauly erzählt er von seinen Gefühlen, er spricht über Trauer und Verlust, aber auch über Hoffnung und Trost. Und er gibt Ratschläge, wie Freunde und Angehörige von Betroffenen helfen können, wenn die Worte fehlen.

Pressemitteilung vom 15.3.2019 zum Tag der offenen Tür

Podcast vom 11.2.2019 St. Michaelsbund:  Halt in den schwersten Stunden: Interview von Lukas Schöne mit Miriam Heucke

Miriam Heucke ist eine der Ehrenamtlichen, die bei den Verwaisten Eltern tätig sind. Sie ist Teil der Akutbegleitung Primi Passi und betreut dort Eltern direkt in den ersten Stunden und Tagen, nachdem sie ihr Kind verloren haben. Im Studio erzählt sie, was für betroffene Familien wichtig ist, mit welchen Fragen sie konfrontiert wird und wie sie selbst zu den Verwaisten Eltern kam. Heucke ist ausgebildete Trauerbegleiterin, aber musste in ihrem Leben auch schon einen Schicksalsschlag erleben.

Pressemitteilung vom 21.10.2018, Das Kaleidoskop des Trauerns – eine musikalische Reise Vortragskonzert mit Chris Paul

Pressemitteilung vom 15.9.18, Berggottesdienst mit Prälat Lindenberger

Pressemitteilung vom 5.3.2018; Stiftungsgründung Verwaiste Eltern

Print-Artikel vom 3./4.3.2018, Süddeutsche Zeitung:  „Kein Tag ohne Luis

Austausch

Erfahrungsberichte

Aktuelle Berichte und Informationen von verwaisten Eltern und Geschwistern:

10 Jahre Selbsthilfegruppe für Verwaiste Eltern in Friedrichshafen

Manuela Hager-Wutzke berichtet über 30 Jahre Selbsthilfegruppe in Aalen Jubiläum Aalen

Stefanie Leister und Ursi Fetzer berichten über 10 Jahre Dinkelsbühl

Manuela Hager-Wutzke berichtet über 30 Jahre Selbsthilfegruppe in Hof Jubiläum in Hof

Helga Knirsch berichtet über 25 Jahrfeier in Coburg

Werner Kühnert berichtet über 25 Jahre Selbsthilfegruppe Landshut

Martin Leng berichtet über 10 Jahre Selbsthilfegruppe Plattling-Deggendorf

Martin Leng berichtet über eine Wanderung in der Wildschönau

Magdalena Dotterweich und Sabine Kraus berichten über 25 Jahre SHG Bamberg

Sandra Schwarz berichtet, wie der Suizid des Bruders ihr Leben veränderte

Umgang mit Betroffenen

Trauer ist eine spontane, natürliche und normale Reaktion auf Verlust. Die eigene Trauer mit ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung anzunehmen, fällt vielen sehr schwer.

Trauerwege sind individuell und können sehr unterschiedlich sein.

Wenn das eigene Kind stirbt, ist die normale Reihenfolge, dass Eltern vor ihren Kindern sterben, nicht mehr eingehalten. Dieses Erleben stellt eine außergewöhnliche Belastung dar, bei der verschiedene Symptome im körperlichen, seelischen und geistigen Bereich auftreten können:

  • Hilflosigkeit
  • Chaos und Orientierungslosigkeit
  • Gefühllosigkeit
  • Gefühl, als ob alles nur ein Traum oder unwirklich sei
  • Gesteigerte Reizbarkeit und Überempfindlichkeit
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schreckhaftigkeit, Unruhe

All dies können normale Reaktionen nach dem Tod Ihres Kindes sein.

Erleben Sie die Symptome der Trauer bei sich als unerträglich, holen Sie sich fachliche Unterstützung!

 

Mögliche Hilfen für die erste Zeit könnten sein …

  • Ziehen Sie sich nicht zurück und suchen Sie sich einen vertrauten Menschen, mit dem Sie über Ihren Verlust sprechen können.
    In einer Selbsthilfegruppe Trauernder und in Einzelgesprächen finden Sie Verständnis, Unterstützung und Information.
  • Überfordern Sie sich nicht und nehmen Sie angebotene Hilfe an.
  • Ernähren Sie sich vitamin- und nährstoffreich – auch wenn Sie keinen Appetit verspüren –, um die physische und psychische Erschöpfung auszuhalten und zu überwinden.
  • Bewegen Sie sich an frischer Luft und schlafen Sie ausreichend, um so möglichen Depressionen entgegenzuwirken.
  • Nehmen Sie Medikamente nur in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit Ihrem Arzt.
  • Lassen Sie Schuldgefühle zu und nehmen Sie diese wahr statt sie wegzuschieben.
  • Beschäftigen Sie sich mit Fragen nach Tod, Leben und dem Sinn des Daseins. Oft öffnen sich unerwartet neue spirituelle Wege.
  • Seien Sie gut zu sich – denn auch Ihr Leben ist wichtig!

Langfristige Hilfen könnten sein …

  • Nehmen Sie sich Zeit für wichtige Entscheidungen.
  • Beschreiten Sie Wege und suchen Sie Orte auf, die Sie besonders mit dem/der Verstorbenen verbinden.
    Auch Rituale können helfen, z.B. Kerze anzünden, Gebet, Meditation, Brief zum Geburtstag und/oder Todestag, besondere Gestaltung der Grabstätte, Gabbesuch, Trauerliteratur.
  • Aktivieren Sie Ihre kreativen Fähigkeiten, z.B. Tagebuch, Gedichte, Briefe schreiben; Malen; Singen. Wagen Sie Experimente.
  • Nehmen Sie Kontakt auf mit Freunden, Bekannten und mit Menschen, die dasselbe erlebt haben wie Sie, und pflegen Sie diese Kontakte.
  • Nehmen Sie wahr, dass Sie nicht allein sind.

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